Freitag, 15. Januar 2016

Milchsblut - Clara Weiss

Erscheinungsdatum: 16. November 2015

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Ein abgeschiedenes Dorf in den Bergen, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint: Seit Generationen ist das Haus nahe der Kapelle die Heimat von Elviras Familie. Das ruhige Leben der Bäuerin wird aber für immer zerstört, als sie eines Tages einen schrecklichen Fund auf dem Nachbarshof macht – ein Toter, auf ein Wagenrad gebunden, grausam hingerichtet. Und dies ist erst der Anfang eines entsetzlichen Mordens, das kein Ende zu nehmen scheint. Da entdeckt Elvira, dass eine alte Heiligenlegende der Schlüssel sein könnte. Doch während sie noch verzweifelt versucht, die Logik des Täters zu begreifen, schneiden Schnee und Eis das kleine Dorf von der Außenwelt ab. Niemand kann mehr entkommen – und Elvira ahnt, dass der Mörder auch sie nicht verschonen wird ...

Meine Meinung

Elvira hat noch eine halbe Stunde bevor sie mit den Vorbereitungen für das Mittagessen anfängt, also möchte sie kurz ihre Freundin auf dem Nachbarhof besuchen. Sie trifft niemanden an, geht zum Nachbarn um sich zu erkundigen und schon fängt das blutige Schlamassel an.
Elvira findet eine blutige Leiche nach der nächsten. Die meisten Menschen wären schreiend davon gelaufen, aber Elvira nimmt sich zusammen, macht ihren Haushalt und funktioniert bis zum Fund der nächsten blutigen Leiche. Als sie dann auch noch eingeschneit sind und der Mörder unter ihnen sein muss, wird die Spannung schon fast unerträglich.

Clara Weiss schafft es, aus alltäglichen Situationen spannende Momente zu schaffen. Die Stimmung in den uralten Gemäuer, in den verlassenen Bauernhöfen und dem verschneiten Wald ist düster, gruselig und spannend. Bei jedem Knarren und jedem Rascheln steigt die Spannung. War es der Mörder oder nur eine Maus? Die Spannung wird bis zu Schluss aufrecht erhalten.

Der Leser kann mit kleinen Hinweisen spekulieren, wer der Mörder ist. Die Auflösung ist vollkommen logisch und eigentlich könnte der Leser auch selbst drauf kommen.

"Milchsblut" ist ein extrem spannendes und blutiges Buch. Die Geschichte ist sehr gut durchdacht und wird ganz logisch aufgelöst. Das Buch ist nichts für Menschen mit schwachen Nerven, Liebhabern von blutigen und spannenden Geschichten kann ich das Buch wärmstens empfehlen.

Kurzbewertung für Eilige

Thema: Wer ist der Mörder? Wer wird als nächster sterben?
Schreibstil: flüssig, leicht zu lesen
Kritik: zu blutig
Gesamtbewertung: extrem spannende, blutige und gut durchdachte Geschichte


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