Montag, 5. Oktober 2015

Die australischen Schwestern - Ulrike Renk

Erscheinungsdatum: 21. August 2015


Weitere Informationen
Australien, 1891. Das Leben von Carola, Mina und Elsa verändert sich schlagartig, als ihre Mutter kurz nach der Geburt des jüngsten Kindes stirbt. Während Carola, die Älteste, ins ferne Deutschland geschickt wird, bleiben Mina und Elsa in Australien. So unterschiedlich sich die Lebenswege der drei jungen Frauen auch entwickeln, eines haben sie jedoch gemeinsam: Sie geben nicht auf, wenn es darum geht, für ihre Träume zu kämpfen.

Eine hochemotionale Saga um das Leben dreier außergewöhnlicher Schwestern – nach einer wahren Geschichte.


Meine Meinung

Nach dem Tod von Minnie ziehen ihre vier jüngsten Kinder zu den Großeltern. Nur die Älteste, die 8jährige Carola wird auf Befehl ihres Vaters nach Deutschland gebracht, wo sie bei seiner kinderlosen Schwester leben soll.

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht der drei Schwestern erzählt. Carola erzählt über ihr Leben in Deutschland, Elsa und Mina wie es der grossen Familie in Australien ergeht. Nicht nur über sich selbst kann man lesen, sondern über jeden ihrer näheren Umgebung. Carola berichtet über den Bruder des Grossvaters und lernt ihre kleine Familie in Deutschland kennen, während es in Australien für Elsa und Mina vor Tanten nur so wimmelt. Die Geschwister werden erwachsen, aber das Band mit Carola reisst nicht, nie hören sie auf einander zu schreiben und einander zu vermissen. Mit den Jahren wird ihnen aber immer mehr bewusst, dass sie sich nicht wirklich kennen, trotz der vielen Briefe.

"Die australischen Schwestern" beruht auf einer wahren Geschichte. Es hat mich beeindruckt, wie die Autorin die verschiedenen Schicksale zu einer spannenden und gefühlvollen Geschichte verbindet und jeder Person ihren eigenen Charakterzug gibt. Sehr interessant fand ich auch die Einstreuungen über die Aborigines und ihren Glauben.

Das Buch liest sich angenehm und leicht. Am Anfang des Buches gibt es einen Stammbaum, so dass man sich als Leser schnell mit den vielen Personen zu Recht findet und immer weiss, wie sie miteinander verwandt sind.

"Die australischen Schwestern" hat mich sehr gut unterhalten und ich kann es nur empfehlen, genauso wie sein Vorgänger, "Die Australierin".

Kommentare :

  1. Hallo Lara,

    das klingt richtig gut. Ich werde es mal im Hinterkopf behalten. Australien kommt bei mir als Leseland ohnehin immer viel zu kurz.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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