Donnerstag, 2. Juli 2015

Finding Audrey - Sophie Kinsella


Erscheinungsdatum
Englische Ausgabe: 4. Juni 2015
Deutsche Ausgabe: 20. Juli 2015

Weitere Informationen
Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...


 

 

 

Meine Meinung

Audrey leidet nach Vorfällen in ihrer Schule an Angststörungen und Depressionen. Sie hat deshalb seit ein paar Monaten die Schule nicht besucht, ihr Haus nicht verlassen und immer eine dunkle Sonnenbrille getragen. Den einzigen Augenkontakt, den sie verträgt ist der mit ihrem kleinen Bruder Felix. Ihr älterer Bruder Frank hat andere Probleme, er möchte Computer spielen, sehr viel Computer spielen, wovon er von seiner hysterischen Mutter mit allen Mitteln abgehalten wird.

Audrey geht regelmässig in eine Psychotherapie. Dort bekommt sie die Hausaufgabe, einen Film zu drehen. Sie filmt heimlich belauschte Gespräche ihrer Eltern, aber auch das alltägliche Leben. Was diese Filme für Audrey und ihre Gesundheit bringen soll, wird nicht klar, für den Leser sind sie ein schöner Einblick in den Alltag der Familie.

In der ersten Hälfte des Buches geht es fast ausschließlich um diesen Alltag, der schräg und witzig ist. Mehr als einmal musste ich laut lachen, besonders über die überspannte, extreme Mutter. Sie ist zwar etwas übertrieben, aber durch sie wird die Geschichte angenehm aufgelockert.

Im zweiten Teil des Buches geht es mehr um Audrey. Man erfährt, wie sie sich fühlt, wie sie kämpfen muss, um selbst die einfachsten Aufgaben zu schaffen und wie sie immer weiter macht und nicht aufgeben will. Ob die Krankheiten realistisch beschrieben werden, kann ich nicht beurteilen.

"Finding Audrey" ist eine schöne, humorvolle Geschichte mit einem ernsten Hintergrund. Die Mischung zwischen Informationen über die Krankheit, Humor und Liebesgeschichte hat die Autorin sehr gut gemeistert. Empfehlen kann ich das Buch jedem, der gut unterhalten werden will und gerne Bücher liest, die sich um Probleme von Jugendlichen drehen. Das Buch wird ab 12 empfohlen, aber auch ältere Leser werden es gerne lesen.

 Vielen Dank an Blogg Dein Buch und RandomHouse für Finding Audrey.



1 Kommentar :

  1. Huhu :)

    Ich fand diesen Roman auch total klasse! Meine Rezension soll in zwei Tagen online gehen, aber so viel kann ich ja schon einmal verraten: Dass die Autorin es schafft, diese Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit zu halten, fand ich super!

    Liebe Grüße,
    Marie
    book-camp.net

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