Freitag, 26. Juni 2015

Tödliche Oliven - Tom Hillenbrand

Erscheinungsdatum: 6. November 2014

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»Schlitzohr in Kochschürze – Xavier Kieffer hat es faustdick unter der Kochmütze.« Saarländischer Rundfunk Einmal im Jahr gönnt sich der Koch und Gourmet Xavier Kieffer einen Ausflug nach Italien. Gemeinsam mit seinem Schulfreund, dem Wein- und Ölhändler Alessandro Colao, fährt er in die Toskana, unternimmt Weinproben und fährt einige Tage darauf mit einem Laster voller Wein und Öl zurück nach Luxemburg. Diesmal geht der Trip allerdings gehörig schief. Sein Freund versetzt ihn und Kieffer findet heraus, dass Alessandro bereits Tage zuvor ohne ihn nach Italien aufgebrochen ist – und seither hat niemand etwas von ihm gehört. Der Koch macht sich auf die Suche. Aber statt Alessandro findet er eine verlassene Mühle, Tanks voll seltsam riechenden Olivenöls und bewaffnete Männer, die gerade Öl in einen Lastwagen pumpen. Hat der Ölhändler krumme Geschäfte getätigt? Kann Kieffer seinen Freund finden, bevor es zu spät ist?



Meine Meinung


Der luxemburgische Koch Xavier Kiefer soll mit seinem Schulfreund Alessandro nach Italien fahren um vor Ort Wein und Olivenöl zu kaufen. Doch bereits ein paar Tage früher bricht der Freund alleine nach Italien auf, in Hektik, fast schon in Panik. Seine Frau macht sich Sorgen und bittet den Koch, sich auf die Suche nach Alessandro zu machen.

Die Krimireihe mit dem Kochermittler drehen sich alle um Tricksereien mit Lebensmittel, diesmal geht es um die Panscherei von Olivenöl. Die Italiener lieben ihr Öl. Pro Jahr produzieren sie 300.000 Tonnen, konsumieren 600.000 und verkaufen 400.000 Tonnen ins Ausland. Xavier Kiefer ermittelt und stößt auf Praktiken, wie man aus Abfall noch Öl gewinnen kann oder wie Olivenöl aus der Türkei als italienisches Öl verkauft werden kann. Aber er lernt auch wie man Olivenöl kostet und dass er "Pfeffrig, fruchtig und bitter" schmecken soll.

Dieses Wissen gewinnt der Koch, genauso wie der Leser, erst nach und nach, durch spannende Ermittlungen in Italien und in Luxemburg, er (der Koch, nicht der Leser) wird dabei gejagt, gerät in Gefahr und tut alles um seinen Freund zu retten.

"Tödliche Oliven" hat mir sehr gut gefallen. Die Mischung aus Informationen und Unterhaltung ist in diesem Buch hervorragend gelungen, die Geschichte ist glaubwürdig, und dem Autor gelingt es, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu halten.


Reihenfolge der kulinarischen Luxemburg-Krimis:
Teufelsfrucht
Rotes Gold
Letzte Ernte
Tödliche Oliven

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