Mittwoch, 24. Juni 2015

Grey: Fifty Shades of Grey as told by Christian - E. L. James

Englische Ausgabe: 18. Juni 2015
Deutsche Ausgabe: 21. August 2015


Christian Grey hat in seiner Welt alles perfekt unter Kontrolle. Sein Leben ist geordnet, diszipliniert und völlig leer – bis zu jenem Tag, als Anastasia Steele in sein Büro stürzt. Ihre Gestalt, ihre perfekten Gliedmaßen und ihr weich fallendes braunes Haar stellen sein Leben auf den Kopf. Er versucht, sie zu vergessen und wird stattdessen von einem Sturm der Gefühle erfasst, den er nicht begreift und dem er nicht widerstehen kann.

 

 

 



Meine Meinung

Fifty Shades of Grey aus der Sicht von Christian Grey: Es war von Anfang an klar, das E.L. James ihren Lesern keine neue Geschichte bieten würde. Doch man kann ein Buch in eine andere Perspektive umschreiben, indem man neue Ereignisse, unbekannte Dialoge erfindet, die man dann hin und wieder in bekannte Szenen fließen lässt. Oder man macht es sich ganz einfach und schreibt Satz für Satz das ganze Buch um. Frau James hat die zweite Methode gewählt, wohl wissend, dass das Geld genauso auf ihr Konto rauschen wird, ob sie sich Mühe macht oder nicht.

In der ganzen Trilogie war Grey eine machtvolle Person, die sich durch viel Disziplin immer im Griff hatte, von der weder Ana noch der Leser wirklich wussten, was er dachte und was er im nächsten Augenblick tun würde. In "Grey" wird diese geheimnissvolle Aura zerstört. Dem Leser wird alles bis ins kleinste Detail zerkaut und vorgekaut. Grey kommt dabei gar nicht gut davon. Es wird deutlich, dass Grey vom Leben, von Freundschaft und von der Liebe keine Ahnung hat.

Grey ist ein langweiliger Wichtigtuer und ich ein gelangweilter Leser. Keine Leseempfehlung, ich rate vom Kauf ab. Ein nächstes Buch von Frau James werde ich nicht mehr lesen.

1 Kommentar :

  1. Hätte mich gewundert, wenn sich die Autorin verbessert hätte... Die Shades of Grey Trilogie war bereits ein Abklatsch von den Twilight Büchern. Die Idee eine Fortsetzung aus einer anderen Sichtweise zu schreiben, hatte Stephenie Meyer auch bereits. Eine eigene Idee wäre nicht schlecht... Aber ich glaub nicht mehr dran!

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