Dienstag, 17. Februar 2015

[Rezension] Dark Canopy - Jennifer Benkau

Erscheinungsdatum: 1. März 2012

Dark Canopy Jennifer Benkau
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Über Jennifer Benkau

Jennifer Benkau wurde 1980 in der weltschärfsten Stadt zwischen Düsseldorf und Köln geboren, wo sie mit einem Ehemann, drei Kindern und zwei Katzen lebt.

Sie schreibt Bücher, weil es ihr ein Bedürfnis ist, Geschichten zu erzählen, sie aber beim Reden stottert. Zum Schreiben braucht sie Wind, laute Musik, Schokolade, Kiwis und Kaffee; aus dieser Mixtur entstehen paranormale Liebesromane, die der Autorin als Ausgleich dienen, bezeichnet sie sich doch selbst als ebenso romantisch wie einen getragenen Turnschuh.

Kurze Zusammenfassung

Die Percents, für den dritten Weltkrieg geschaffene Soldaten, haben die Weltherrschaft übernommen und unterjochen die Menschen. Rebellenclans versuchen, außerhalb des Systems zu überleben. Mit ihnen kämpft die 20-jährige Joy gegen das Gewaltregime. Doch dann fällt sie dem Feind in die Hände und muss feststellen, dass sich auch unter den vermeintlichen Monstern Menschlichkeit findet. Und sogar noch mehr … Ausgezeichnet mit dem DeLiA-Literaturpreis 2013 „Dark Canopy“ ist der erste von zwei Bänden.

Meine Meinung

Percents, die als Soldaten für den dritten Weltkrieg geschaffen wurden, haben die Herrschaft übernommen. Sie unterdrücken die Menschen, weshalb einige von ihnen fliehen und als Rebellen illegal außerhalb der Stadt leben und gegen die Percents kämpfen.

Das ist nur eine sehr grobe Einleitung zu "Dark Canopy", doch das Buch wirft den Leser so wunderbar gelungen mitten ins Geschehen und mitten in diese fremde Welt in der Zukunft, dass es schade wäre, irgendetwas zu viel zu verraten. Nach und nach bekommt man Erklärungen, versteht immer mehr.

Und bewundert mehr. Jennifer Benkau hat eine Welt erschaffen, die vollkommen ineinander passt, die den Leser überrascht und nicht mehr los lässt. Der Schreibstil ist wahrscheinlich gut, aber richtig darum kümmern konnte mich nicht. Ihr müsst verstehen, es ging um Menschenleben, um Percents, wie kann ich mich da um banale Wörter und Satzbau kümmern.

Die verschiedenen Personen sind sehr gut beschrieben. Man lernt zuerst die eine Seite kennen, dann indirekt die andere, die Personen erleben, sie leiden, sie verändern sich, sie lieben, sie nehmen Schuld auf sich, sie opfern sich, gehen zu Grunde oder töten. Die Welt ist so vielschichtig, enthält so viele verschiedene Ideen und Wege, dass ich nur gebannt weiterlesen konnte.

Ganz zum Schluss sieht man als Leser schon viel klarer und hat auch die Intrigen und Handlungen dieser Geschichte verstanden. Doch alles ist noch nicht abgeschlossen und das Buch endet mit einem Cliffhanger, der sehr neugierig auf Band zwei, "Dark Destiny" macht.

Empfehlenswert für jeden, der lesen kann!

"Dark Canopy" wurde 2013 mit dem Delia-Literaturpreis ausgezeichnet.

Dark Canopy Jennifer Benkau

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