Donnerstag, 5. Februar 2015

Die Herrin des Rings - Dagmar Schnabel

Erscheinungsdatum: 16. Dezember 2014
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Über Dagmar Schnabel

Dagmar Schnabel ist das Pseudonym einer erfolgreichen Autorin, deren schriftstellerischer Schwerpunkt eigentlich in einem anderen Genre liegt. Seit ihrer Jugend faszinieren sie aber die Geschichten und die Mythen um ihre Heimatstadt Aachen, die sie daher nun gekonnt in ihre historischen Romane einwebt.

Kurze Zusammenfassung

Aachen im Jahre des Herrn 1258. Trotz harter Arbeit und den Unbilden der Natur führt Alina auf dem Hof ihrer Tante ein glückliches Leben. Ihren einzigen Besitz trägt die junge Frau stets an einem Lederband direkt über dem Herzen: jenen Ring, den sie von ihrem Vater geerbt hat. Doch dann ändert sich alles. Die Frauen begegnen der hochschwangeren Markgräfin von Jülich, die auf der Flucht ist vor ihrem Mann. Sie nehmen Margarethe bei sich auf – aber der Akt der Barmherzigkeit wird nicht belohnt. Die Adlige erkennt, welch unermesslichen Schatz Alina unwissentlich hütet: der Ring gehörte einst der legendären Kaiserin Fastrada und gilt seit Jahrhunderten als verschollen. Sie stiehlt das kostbare Artefakt und will sich sein Geheimnis zunutze machen. So beginnt für Alina ein Abenteuer, wie sie es nie für möglich gehalten hätte – und das sie in größte Gefahr bringen wird!

Meine Meinung

Die junge Alina lebt zusammen mit ihrer Tante und zwei Dienstmägden auf einem heruntergekommenen Hof. Durch harte Arbeit kommen sie über die Runden, deshalb hat Alina ihren einzigen Besitz, einen wertvollen Ring, noch niemandem gezeigt. Margarete ist hochschwanger vor ihrem Ehemann fortgelaufen, findet bei Alinas Tante Unterschlupf und bringt dort ihr Kind zur Welt. Aus Versehen kann sie einen Blick auf Alinas Ring werfen, den sie bei nächster Gelegenheit klaut und damit verschwindet. Alina reist ihr nach, um den Ring zurückzubekommen.

Als Alina beschloss den Hof zu verlassen, fand ich das schade, weil ich als Leser nicht mehr an diesem friedlichen Leben teilhaben konnte. Die alten Gemäuer, die Steine auf den Felder, der Hühnerstall, alles wird sehr liebevoll beschrieben und lässt Bilder im Kopf entstehen. Auch die alten Frauen, mit ihren Gebrechen, ihrem harmlosen Gezanke werden genau und lebendig beschrieben. Später werden die intensive Beschreibungen dann weniger angenehm, wenn man als Leser glaubt, den Gestank einer verwesenden Leiche in der Nase zu spüren.

Zwischen der Geschichte um Alina, wird immer wieder mit Rückblenden über die Legende des Rings erzählt. Am Anfang war mir nicht klar, was diese Einblendungen  bedeuten würden, nach und nach hat sich das dann aufgeklärt. Im Nachwort erzählt Dagmar Schnabel weitere Details über diese Legende, auf der "Die Herrin des Rings" basiert.

"Die Herrin des Rings" ist ein gut recherchierter Roman, der sich angenehm und flüssig liest. Mit hat die "alte Sprache" imponiert, die vielen ungewohnten Worte gaben noch einen zusätzlichen Eindruck, mich in einer anderen Zeit zu befinden.

In Aachen hatte das Buch leider einige Längen, doch insgesamt hat "Die Herrin des Rings" mir sehr gut gefallen und ich habe das Buch gerne gelesen. Empfehlen kann ich es jedem, der gerne historische Romane liest, bei dem vor allem die gute Unterhaltung im Vordergrund steht.


Vielen Dank an dotbooks und Blogg dein Buch für "Die Herrin des Rings"

http://www.bloggdeinbuch.de/

1 Kommentar :

  1. Ooooooh... der klingt ja richtig richtig gut. *_* Den speicher ich mir gleich mal in meiner Merkliste ab. Danke für die tolle Rezension. :-*

    Danke für die motivierenden Worte. :) Ich hoffe sehr, dass es die nächsten Wochen wieder besser wird. Dieses auf und ab ist schon recht anstrengend. x.x"

    Also Spanisch hatte ich auch schon, aber ich möchte es nicht mehr so "schulisch" lernen, sondern eher für den Urlaubsgebrauch. Aber jetzt muss ich erst mal sehen, was die nächste Zeit so ansteht, denn die Hochzeit nimmt ja auch einiges an Zeit in Anspruch. ^^

    Amélie Nothomb? Na da muss ich doch gleich mal schauen. Mich fasziniert Japan ja auch immer noch, aber die Sprache - glaube ich - werde ich wohl nicht lernen.

    Nach der Hochzeit zeige ich eventuell das ein oder andere Bild. Werde ich aber auch mit dem Prinzen abklären. ;)

    LG Shanee

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