Dienstag, 5. August 2014

Paper Towns - Margos Spuren - John Green (Lesewoche Tag 5)

 Über John Green

John Green, 1977 geboren, lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Indianapolis. Für seine Jugendromane erhielt er großes Lob der Kritik, gewann den Printz Award für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Jugendliteratur und wurde außerdem ausgezeichnet mit der CORINE und dem Deutschen Jugendliteraturpreis.

Kurze Zusammenfassung

Solange Quentin denken kann, ist Margo für ihn das begehrenswerteste Mädchen überhaupt. Doch je näher er ihr kommt, desto rätselhafter und unerreichbarer wird sie. Und dann steht Margo eines Nachts plötzlich vor seinem Fenster und bittet ihn um Hilfe: Er soll sie auf ihrem persönlichen Rachefeldzug begleiten und Freunden, die sie enttäuscht haben, einen Denkzettel verpassen. Quentin macht mit. Für eine Nacht wirft er alle Ängste über Bord. Doch am nächsten Morgen ist Margo verschwunden. Quentin sucht sie verzweifelt und findet Spuren, die ganz bewusst gestreut wurden. Um Margo zu finden, taucht er ein in ihr Universum und folgt ihr quer durch die USA. Es ist eine Reise zu einer Frau, die viel mehr ist, als er sich je erträumt hat, und zugleich ganz anders, als er je hat wahrhaben wollen.

Meine Meinung

Seit ihrer Kindheit sind Margo und Quentin befreundet. Als Jugendliche haben sie sich allerdings nicht mehr viel zu sagen. Margo ist ein begehrtes Mädchen, während Quentin sie aus dem Hintergrund anhimmelt, sich bewusst, dass sie ihn immer nur als den kleinen Nachbarn und Bruderersatz sieht und nie als möglichen Liebhaber. Eines Nachts erscheint Margo bei Quentin, überredet ihn zu einer Nacht voller Mutproben. Danach verschwindet sie und hinterlässt Quentin ein paar Hinweise, denen er nachgeht, um Margo zu finden.

Paper Towns ist ein Jugendbuch und manchmal waren die Botschaften, die es seinen Leser überbringen will, etwas zu deutlich: Menschen sind nicht, wie man sie haben will, sondern wie sie sind, sie sind auch nicht so wie man sie sieht, weil sie oft nur das zeigen, was der Gegenüber sehen will. Das wirklich Wahre Ich eines Menschen, sieht eigentlich nur er allein.
So weit so gut. Ein paar Seiten später wird dann zu einem Selbstmord der Kommentar abgegeben: Egal was für Schicksalsschläge man erfährt, sie müssen nie das Ende sein. Da ist es dann wieder erlaubt sich so sehr in die Haut anderer Menschen zu versetzen.

"Paper Towns" ist in einem so einfachen Englisch geschrieben, dass selbst Leseanfänger problemlos damit klar kommen können, ohne allzu oft zum Wörterbuch zu greifen.

Das Buch ließ sich sehr leicht lesen, im großen ganzen hat es mir allerdings eher nicht gefallen. Der Anfang des Buches war platt, zu viel Highschool, zu oberflächlich, zu viel Party. Der Mittelteil war besser, ich war wirklich gespannt, wie es ausgehen würde. Vom Schluss war ich dann wieder enttäuscht. Diese langweilige Fahrt hätte der Autor wenigstens seinen Lesern ersparen können und auch den Schluss hätte ich mir anders gewünscht.







Dienstag, 05.08.: Halbzeit! Wie viel hast du diese Woche schon geschafft?

Bisher habe ich nur Paper Towns geschafft.

Kommentare :

  1. Hallo :D
    Einen schönen Blog hast du :) Ich bin dann mal dein erstes Mitglied.
    Hoffe, das stört nicht :D
    Würd mich über einen Gegenbesuch sehr sehr freuen!
    Liebe Grüße und ein schönes Restwochenende wünscht
    Verena

    http://erdbeerpiratin.blogspot.de

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    1. Vielen Dank! Das freut mich natürlich sehr.
      Liebe Grüsse und viel Spass im Europapark :)
      Lara

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