Donnerstag, 14. August 2014

Ein Jahr in Singapur - Nicola Kaulich-Stollfuß

Erscheinungsdatum: 12. Februar 2013


Über die Autorin

Nicola Kaulich-Stollfuß, geboren 1969, studierte an der Freien Universität Berlin, verbrachte mehrere Auslandssemester in Spanien und begann 1998 die Lehrtätigkeit an der Sankt Paulus Schule in Berlin-Moabit. Im Februar 2010 zog sie nach Singapur.

Kurze Zusammenfassung

Ein Jahr in Singapur, kann das gut gehen? - Von der Wohnungssuche zwischen Hochhausbaustellen und der Kontrolle malariaverseuchter Blumentöpfe über Fußmassagen im Tempel, Vogelgesangswettbewerbe und Begegnungen mit Krokodilen in Stadtrandsümpfen. - Kein Hindernis, in dieser faszinierenden Multikulti-Gesellschaft anzukommen.

Meine Meinung

"Ein Jahr in Singapur" hat mich angenehm überrascht, weil ich so viel neues über das Leben in dieser Stadt gelernt habe. Die Autorin geht anfangs nicht arbeiten und hat genügend Zeit, sich um ihre neue Stadt und deren Gebräuche und Eigenarten zu kümmern.

Die Autorin hat sich Mühe gemacht, nicht nur ihr Leben zu erzählen, sondern alle möglichen Themen abzudecken. Von den verschiedenen Wohnungen, die sie bei ihrer Ankunft besichtigten, über das Leben der "Expats"-Frauen und Kindern, den Religionen in Singapur, den vielen Ausflügen, die sie mit ihrem Mann macht, dem Verkehr, den Shoppingmöglichkeiten über das Essen bis zu den Festen deckt sie alles ab. In Singapur muss man zum Beispiel eine Fahrerlaubnis kaufen um die Straßen benutzen zu dürfen, die so teuer ist, wie ein Kleinwagen und trotzdem von vielen Reichen gekauft wird. Oder "Expats" stellen Kindermädchen oder Haushälterinnen ein, die sie in einer Art fensterlosen Vorratskammer
schlafen und wohnen lassen. Ich kann habe es genossen, so viel Neues und Unbekanntes zu erfahren.

Erstaunt hat mich der rote Regenschirm. Die Autorin langweilt sich. Sie hat nichts zu tun, außer shoppen und am Pool liegen. Um dieser Langeweile ein Ende zu setzen, lässt ihr Mann seinen Regenschirm am Ende der Stadt liegen, und die Autorin beschafft ihn, mit Fahrrad bei über 30 Grad Hitze, wieder zurück. Glücklicherweise kam sie ein paar Seiten später auf die gute Idee, sich einen Job zu suchen, die dem Leser dann wieder ein paar interessante Einblick mehr erlauben.

Das Buch ist in einem flüssigen und angenehmen Stil geschrieben. Mir hat dieses Buch der "Ein Jahr in... "-Reihe bis jetzt am allerbesten gefallen. Die angesprochenen Themen sind breitgefächert und zeigen, wie das Leben als Ausländer in Singapur höchstwahrscheinlich verlaufen würde.



Kommentare :

  1. Hallo,

    danke fürs Folgen! :) Du hast einen sehr interessanten und übersichtlichen Blog, den ich jetzt auch verfolge.

    Liebe Grüße,
    Claudia

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    1. Vielen Dank, das freut mich sehr. :)
      Lg, Lara

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