Samstag, 26. Juli 2014

Shades of Grey - Gefährliche Liebe - E.L. James

Christian Grey will sich verbessern, Ana trifft sich noch einmal mit ihm und ich verrate sicher nicht zu viel, wenn ich schreibe, dass sie nicht das ganze Buch über getrennt bleiben. Es wäre ansonsten eine echte Herausforderung ein Erotikbuch über sie zu schreiben.

Nachdem ich genug Zeit hatte, mich bei Teil 1 an den schlechten Schreibstil und die vielen Wiederholungen zu gewöhnen, hat mir Teil 2 viel besser gefallen. Die Autorin hat sich verbessert, das Buch enthält deutlich mehr Geschichte und etwas weniger Sex. (Ich hoffe, ich darf das Wort erwähnen, ohne dass der Blog für Kinder gesperrt wird) Eigentlich ist "Shades of Grey - Gefährliche Liebe" fast schon ein Jugendbuch im Vergleich zum ersten Teil. Es hat mich an meine Kinder-Bücher erinnert, eine kleine Spannung im Hintergrund, die immer mal wieder erwähnt wird, danach schweben die Personen ganz kurz in Gefahr und lösen das Problem im Handumdrehen. Im Vordergrund bleibt auch in diesem Buch immer noch der Sex, diesmal dicht gefolgt von der Liebe und ganz weit abgeschlagen läuft auch ein bisschen Spannung mit.

Nachdenken sollte man allerdings nicht. Sonst könnte man sich fragen, wie es möglich ist, dass Grey so reich ist, wo er doch den Hunger in der Welt bekämpfen will. Allein mit den Unterhaltskosten seines Hubschraubers könnten zig tausend Kinder ernährt werden. Und woher kommt sein Geld? Besser nicht nachdenken!

Shades of Grey macht einfach nur Spass. Man muss es nicht gelesen haben, genauso wie man auch kein Eis essen muss, keine Action-Filme braucht und auf Nagellack verzichten könnte. Theoretisch. Vielleicht. Aber ich will nicht.

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