Mittwoch, 4. Juni 2014

Vulkantöchter - Steffanie Burow

Erscheinungsdatum: 2.6.2014


Über die Autorin

Steffanie Burow war Art-Direktorin und Werbetexterin, bevor sie gemeinsam mit ihrem Mann ausgedehnte Reisen durch die Länder des Fernen Ostens unternahm, die den Stoff für ihre Romane lieferten. Heute lebt und arbeitet die Autorin in Hamburg.


Kurze Zusammenfassung

Eine verwirrende Vielfalt der Kulturen, überwältigende Natur und düstere Riten – die Touristin Alexandra kann der Exotik Indonesiens wenig abgewinnen. Doch als ihr Mann Martin auf mysteriöse Weise verschwindet, führt sie die Suche nach ihm tief in die Geheimnisse der Inselwelt. Und weit über ihre eigenen Grenzen hinaus.


Themen

Malaysia, Indonesien, Bali


Meine Meinung

Auf das Buch von Steffanie Burow habe ich mich seit längerem gefreut, auf eine neue Kombination aus fremden Ländern und spannender Unterhaltung.
Diesmal geht die Reise nach Malaysia, leider in Begleitung einer äußerst zickigen Alexandra, der nichts gut genug ist und die über alles und jeden zu meckern hat. Es versetzt selbst den schönsten Landschaftsbeschreibungen einen herben Dämpfer, wenn immer wieder gemäkelt wird, über die Mücken auf dem Essen, den Schmutz in den Straßen, den Stau und die vielen, armen Menschen. Gestört hat mich dies hauptsächlich, weil nicht aus Menschenfreundlichkeit oder Mitgefühl beanstandet wird, sondern einzig und allein, weil nichts der Dame gut genug ist. Sie ging mir einfach nur furchtbar auf die Nerven. Selbst später, als sie sich etwas beruhigt hatte, konnte sie mich nicht überzeugen. Ihre Wandlung kam zu schnell. Nachdem sie jahrelang als Zicke durchs Leben gelaufen ist, konnte ich ihren plötzlichen Wechsel nicht nachvollziehen.

Leider ist es nicht nur Alexandra, die mir nicht gefallen hat. Die Geschichte an sich hat es nicht geschafft mich zu fesseln. Vieles ähnelte sich zu sehr und war zu vorhersehbar. Nach jedem Perspektivwechsel kam gleichzeitig ein kurzer Sprung nach hinten in der Zeit. Meist geschah ziemlich genau das, was ich mir als Leser sowieso denken konnte. Auch das Ende der Verfolgungsjagd war vorauszusehen. Sie konnte nur zu einer einzigen Stelle führen und wer bis dahin unbedingt überleben musste, konnte ich mir auch vorstellen.

Empfehlen kann ich die drei anderen Bücher der Autorin, die alle in fremde Ländern führen und gleichzeitig mit einer fesselnden Geschichte verzaubern. Dieses Buch konnte das leider nicht.




Weitere Bücher der Autorin

Unter dem Pseudonym Steffanie Burow:
Das Jadepferd (Taschenbuchausgabe: Die verbotene Botschaft)
Im Tal des Schneeleoparden

Unter dem Pseudonym Tessa White:
Die Insel der Orchideen

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