Montag, 9. Juni 2014

Fussball WM für Leser: Kolumbien

Die Informanten - Juan Gabriel Vasquez
Ein junger kolumbianischer Journalist überreicht seinem Vater, einem berühmten Rhetorikprofessor, sein erstes Buch. Eine Chronik der deutsch-jüdischen Familie Guterman, die von den 30er Jahren in Kolumbien bis in die Gegenwart führt. Als der Vater in einer der größten Zeitungen des Landes das Buch mit einem Verriss zunichtemacht, ahnt Gabriel Santoro, dass er einem dunklen Geheimnis auf die Spur gekommen ist. Juan Gabriel Vásquez' großes Thema ist die Erinnerung. In einem raffinierten Vexierspiel erzählt er von der Rückkehr eines persönlichen wie politischen Albtraums.

Hundert Jahre Einsamkeit - Gabriel Garcia Marquez
Hundert Jahre Einsamkeit, das berühmteste Buch von Gabriel García Márquez, gehört zu den großen Romanen der Weltliteratur und ist in Millionen von Exemplaren verbreitet. García Márquez erzählt die Geschichte der Familie Buendía, ihres Aufstiegs und Niedergangs. In Macondo, dem von ihnen gegründeten Dorf, enthüllt sich die Tragödie Lateinamerikas, verschmelzen Mythos und Wirklichkeit.

Das spröde Licht - Tomas Gonzales
Tomás González ist einer der aufregendsten Erzähler Kolumbiens. Seine Romane kommen scheinbar leise daher, aber sie haben einen langen Nachhall, sie nisten sich tief im Herzen ein. So auch »Das spröde Licht«. Eine Familie, drei Söhne. Jacobo, der Älteste, ist nach einem schweren Unfall vom Hals ab gelähmt. Das ist nicht das Schlimmste, das Schlimmste sind die Schmerzen, die so unerträglich werden, dass er ihnen schließlich im Freitod ein Ende setzt. In einer klaren, messerscharfen Sprache erzählt Tomás González die Geschichte einer Familie, die es vermag, den Tod in ihr Leben zu lassen, um sich umso mehr ihrer Liebe zu versichern. Ein wunderbarer Roman, der einen nicht nur Traurigkeit, sondern auch viel Zuversicht und Liebe zum Leben schenkt.

Kolumbien fürs Handgepäck - Ingolf Bruckner
Hochgebirge, bodenlose Abgründe, Savanne, praller Dschungel. Die Macht zweier Ozeane und oft sintflutartiger Regenfälle. So kontrastreich wie die Geografie sind die Stimmen derer, die das tropisch-explosive Kolumbien ihre Heimat nennen oder als Reisende in seinen Bann gerieten. Hier sprechen der kriegsmüde Guerillero, die idealistische Bürgermeisterin, der jugendliche Bandit, der liebeshungrige Geschäftsmann, die alleinerziehende Mutter, der drogenabhängige Gringo und viele andere zu uns unterschiedlichste Menschen, die doch alle eines eint: der unbändige Lebens- und Überlebenswille. William S. Burroughs sucht in Kolumbien nach neuen Drogen - Leoluca Orlando fühlt sich sicher in Bogotá - Íngrid Betancourt schreibt aus der grünen Hölle - Álvaro Mutis lauscht den Geschichten eines Abenteurers - Henri Charrière lebt sich bei den Indianern ein - Ingolf Bruckner besucht ein Rodeo - Alexander von Humboldt möchte sich nicht durch den Urwald tragen lassen - José Eustasio Rivera begegnet einer Waldprinzessin - Jeanette Erazo Heufelder sucht Smaragde - Ramón Chao wandelt als Gaukler auf García Márquez Pfaden - Alonso Salazar wehrt sich gegen gewalttätige Banden - Jorge Isaacs wähnt sich im Paradies - Juan Carlos Botero wird beim Tauchen von Haien angegriffen - Tomás González begleitet einen Arzt durch Medellín. Dies und vieles mehr über Kolumbien ...




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